Für mehr Kultur, die unsere Herzen rockt!

Während des Interpol-Konzerts im Schlachthof in Wiesbaden wurde mal wieder gezeigt, was ein kultureller Verein mit Herz und Leidenschaft alles erreichen kann. Die fünfköpfige Indie-Band ist international berühmt und stammt aus New York. Dies ist in Wiesbaden kein Einzelfall, in den letzten Jahren und auch in der Zukunft stehen solche Hochkaräter immer wieder auf der Wiesbadener Bühne. Darunter fallen Bands und Musiker, wie Franz Ferdinand, Babyshambles, Kettcar, Fettes Brot oder Casper.

Das Engagement des Schlachthof-Teams imponiert und inspiriert zugleich. Hier besteht die Möglichkeit für Bad Homburg das eine oder andere abzuschauen. Es soll kein falscher Eindruck entstehen. Bad Homburg hat für seine Größe ein ziemlich großes und reichhaltiges Kulturangebot. Allerdings zählt dies leider nicht für die musikalische Popkultur, die verschiedene Generationen und Menschen aus allen Schichten anspricht. Hier muss Bad Homburg ansetzen, um eine letzte kulturelle Lücke zu schließen. Die nötige Infrastruktur besitzt die Stadt. Locations wie die Englische Kirche, der Kulturspeicher, die Open-Air Bühnen während des Bad Homburger Sommers oder in der Zukunft auch im Move and Groove Center sind geeignet für solche Veranstaltungen.

Bad Homburg muss nicht gleich mit „Weltstars“ im großen Geschäft einsteigen. Aber was unserer Stadt und ihrem Kulturangebot weiter voranbringen würde, wäre eine Öffnung in die musikalische Popkultur. Diese besteht nicht nur aus Cover-Bands, nein ganz im Gegenteil, die Kulturpolitik in Bad Homburg muss begreifen, dass wir Künstlern die Chance geben müssen, ihre eigenen Werke auf der Bühne vor einem breiten Publikum vorstellen zu können. Erst wenn  sich mit diesem Thema weiter auseinander gesetzt wird besteht die Möglichkeit in diesem musikalischen Bereich eine eigene Erfolgsgeschichte zu schreiben.

Der heutige Abend hat mich in meinen Ansichten bestärkt und motiviert, sich noch stärker in die Kulturpolitik einzubringen, um das ganze Bad Homburger Potenzial abrufen zu können. Solange bleibt mein Leitsatz: Für mehr Kultur, die unsere Herzen rockt!

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